Pfarrei Mariä Himmelfahrt Erbendorf
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Fastenpredigten im März 2026

26. März 2026News

Vom 3. bis 24. März fand die diesjährige „Fastenpredigt“-Reihe in der Pfarrkirche statt. Die vier Prediger, heuer Personen des öffentlichen bzw. kirchlichen Lebens aus der Region, griffen Aspekte des Jahresthemas der Pfarrei „Treffpunkt Mensch“ auf.

Pater Herrmann-Josef Kugler, der Administrator des Prämonstratenser-Klosters Speinshart, stellte in seiner Predigt am 3. März die Stärke des Menschen angesichts der Möglichkeiten der „Künstlichen Intelligenz“ heraus. Der emeritierte Abt von Windberg und Roggenburg verstand es, den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt auf dem Hintergrund des jüdisch-christlichen Glaubens einzuordnen. Ausgehend von Psalm 8 der Bibel erläuterte er die Würde des Menschen. „Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott“, spricht der Psalmbeter. Auch wenn Anwendungen der „Künstlichen Intelligenz“ in einigen Punkten schon jetzt viel besser, genauer oder effizienter als der Mensch seien, sind es doch Menschen, die „Künstliche Intelligenz“ erschaffen. Sein Plädoyer ist es daher, dass wir Menschen auch in Zukunft selbstbewusst „Künstliche Intelligenz“ beherrschen sollten. Künstliche Intelligenz kann eine großartige Hilfe für uns Menschen sein, meinte er. Wir sollten uns aber nicht von ihr abhängig machen, da wir unsere eigene Würde haben, die uns Gott geschenkt hat. Der Ordensgeistliche beschäftigt sich eingehend mit dem Thema „Künstliche Intelligenz“. Hintergrund dafür ist: Das Kloster Speinshart, für das der emeritierte Abt Verantwortung trägt, beherbergt seit wenigen Jahren das „Bayerische Wissenschaftszentrum für KI und Supertech“. Das „Speinshart Scientific Center for AI and SuperTech“ ist ein internationaler Rückzugs-, Begegnungs- und Exzellenzort für Spitzenforschung in der Künstlichen Intelligenz und transformativen Hochtechnologien.

Die zweite Fastenpredigt am 10. März hielt der Liedermacher und promovierte Theologe Hubert Treml. „Was macht den Menschen zum Menschen,“ war der rote Faden, der sich durch die Predigt zog. Zu Beginn seiner Fastenpredigt war es eine Frage, die viele seiner zahlreichen Zuhörer zum Nachdenken bewegte: „Wie wäre das, wenn Jesus heute in „Natzarath“, einem fiktiven Oberpfälzer Dorf, auftreten würde …?“ Ausgehend vom Evangelium der Heilung Jesu von 10 Aussätzigen stellte Treml die Dankbarkeit als das heraus, was den Menschen zum Menschen macht. Dankbarkeit sei der Schlüssel, durch die man zu sich selbst finde und dadurch „heil“ werde, was schließlich in die Liebe führe. Hubert Treml stellte das menschliche Leben als Geschenk und Chance heraus. Der Mensch sei erbarmungswürdig, gerade weil er eine von Gott verliehene Würde besitze. Die Freiheit des Menschen wird täglich durch Entscheidungen herausgefordert und der Mensch muss erkennen, was zu tun ist und was wirklich wichtig ist. Wichtig sei dabei die Erkenntnis, dass sich niemand sich selbst verdankt, sondern immer nur vom anderen her ist und sein kann. Immer wieder kam er auf „Nazarath“ zu sprechen, das fiktive Oberpfälzer Dorf, in dem er „Jesus von Natzarath“ in unserer Lebensrealität auftreten ließ. Der Liedermacher ließ es sich nicht nehmen, auch einige seiner Lieder zum Besten zu geben. Hubert Treml bekannte freimütig, dass es ihm schwerfalle, das Wort Gott in den Mund zu nehmen. Doch nicht, weil er nicht an Gott glaube, sondern im Gegenteil. Das Staunen, das Aufeinander-Verwiesen-Sein, ein „Netzwerks der Zugehörigkeit“ (David Steindl-Rast) ist laut Hubert Treml für die Rede von Gott grundlegend. Dies alles münde letztlich in das „Geheimnis des Lebens, das wir Gott nennen“ (Karl Rahner). Mit Vorsicht und Bedacht von Gott zu reden sei für ihn daher elementar.

Am 17. März stand Martina Mark, die Bezirksvorsitzende des Kolping-Bezirks Tirschenreuth, zum ersten Mal in ihrem Leben am Ambo, um vor einer Gemeinde zu predigen. Die Kirche war an diesem Dienstag Abend überaus gut gefüllt, auch einige Falkenberger reisten mit der Fastenpredigerin an. Ihre Gedanken kreisten um das Jahresmotto „Treffpunkt Mensch“. Gemeinsam als glaubende Menschen unterwegs zu sein, bedeute Kirche zu sein. Letztlich, so betonte sie, ist Glaube ein Gemeinschaftswerk. Es sind die konkreten Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. Die Kirche ist für sie ein Treffpunkt von Menschen, ein Treffpunkt der Suchenden, Hoffenden, Glaubenden. Gerade deshalb könne Glaube nie reine Privatsache sein. Im Glauben gehe es darum, die Sorgen und Nöte nicht allein, sondern gemeinsam zu tragen. Das Evangelium will gelebt werden. Dies bedeutet Begegnung und konkrete Hilfe im Alltag. Auf ihr eigenes Leben zurückblickend, beschrieb sie die Erfahrung vieler: Aus Tradition und Erziehung sei sie in den Glauben hineingekommen. Doch – und das ist eine überaus wichtige Erkenntnis – bleibt der Glaube leer, wenn er das Herz nicht berührt. Sie habe im Laufe ihres Lebens gemerkt, dass Gott sie ernst nimmt. Dies habe ihr die Augen geöffnet und somit habe sich auch ihr Glaube verändert. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf Adolph Kolping, der immer wieder betonte: „Menschen brauchen nicht nur Arbeit und Bildung, sondern Glauben in Gemeinschaft. Der einzelne vermag nicht viel. Aber viele vermögen viel.“ Martina Mark zeigte sich überzeugt davon, dass Kirche Zukunft haben werde, wenn sie Treffpunkt Mensch wird. Sie fasste dies dann einem sehr kurzen Statement zusammen: „Menschen treffen – Punkt.“ Dort, wo wir einander wirklich begegnen, den anderen ernst nehmen, dort beginnt Gemeinschaft. Aus dieser Begegnung wird gelebter Glaube. Dieser Glaube erlaube es, im anderen Christus zu entdecken. Wenn Christus in der Mitte steht, dann entsteht auch eine lebendige Gemeinschaft in Gott.

Mit der Predigt des Vorsitzenden des Caritasverbandes für die Landkreise Tirschenreuth / Wunsiedel, Martin Kneidl, wurde am 24. März die Reihe der diesjährigen Fastenpredigten in der Erbendorfer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt abgeschlossen. Martin Kneidl zeichnete kurz seinen eigenen Glaubensweg nach, der ihn als Ministrant, Oberministrant, Gruppenleiter, Zeltlagerleiter geprägt habe. Im Glauben habe er Halt gefunden und ihm Glauben habe er wachsen können. Ohne diese Verwurzelung hätte er wohl der Kirche den Rücken gekehrt. Der Weidener griff auch das Jahresmotto „Treffpunkt Mensch“ auf und betonte, dass die Caritas im Sinne von „Nächstenliebe“ der Ort ist, wo Kirche den Menschen treffe. Als Vorsitzender des hiesigen Caritas-Kreisverbandes nutzte er die Gelegenheit, die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der kirchlichen Caritas vorzustellen. Dabei betonte er, die Kirche sei für ihn ein Ort der Gemeinschaft, der Kraft, Halt und Rückhalt bietet. Entscheidend sei die Bereitschaft, dem Mitmenschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ihm sei eine wertschätzende Haltung in Begegnungen wichtig. Ihm gehe es darum, den Menschen zu sehen und nicht einen zu bearbeitenden Fall. Sein Gegenüber sei immer ein Du. Er griff das Beispiel eines Mitarbeiters auf, der sich über viele Jahre um einen alkoholabhängigen Obdachlosen gekümmert habe. Immer wieder sei dieser betrunken in die Beratungsstelle gekommen, ohne dass ein Fortschritt erkennbar gewesen wäre. Doch eines Tages kam dieser nüchtern zu eben jenem Mitarbeiter um sich zu bedanken: „Du hast mich nie weggeschickt“ – ein konkretes Beispiel dafür, dass Wertschätzung in Menschen eine Veränderung bewirken kann. Für Martin Kneidl ist die Begegnung mit Hilfsbedürftigen die Begegnung mit Christus selbst. Er rief dazu auf, Gott im täglichen Leben neu zu entdecken in der Begegnung mit den Mitmenschen und mit uns selbst. Darüber hinaus war der Fastenprediger überzeugt davon, dass Gott für jeden Menschen einen Plan habe– auch wenn dieser nicht gleich erkennbar sei. Dies untermauerte er am Beispiel einer jungen Religionslehrerin, deren Lebensentwurf und Zukunftspläne durch eine Versetzung an den Ammersee nachhaltig durcheinanderkamen. Er bat die Zuhörer, auf dem Heimweg darüber nachzudenken, wo sie in ihrem eigenen Leben den Plan Gottes erfahren hätten.

 

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