Lektoren
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"Wort des lebendigen Gottes"
Lektorendienst: Mehr als nur vorlesen
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Link zu den Tagestexten
(Achtung:
Wird demnächst noch aktualisiert,
so dass die Tagestexte hier direkt abrufbar sind!)
Geschichte des Lektorendienstes
Das Wort das Herrn aber wuchs und breitete sich aus. (Apg 12.24)
Schon seit 150 n. Chr. finden wir bei Justin, dem Märtyrer, Grundzüge der heutigen Liturgiefeier. Bereits damals waren Laien als Lektoren eingesetzt.
Worte, aus denen man leben kann
Was Lektorinnen und Lektoren im Gottesdienst zu sagen haben, ist nicht irgendetwas. Es sind Worte, von denen zu leben viele Menschen behaupten. Diese Worte machen lebendig, trösten, befreien: Heilsworte, die an das Heilshandeln Gottes erinnern. Das Wort
* verkünden
* hören
Das Leben
* durch das Wort wandeln lassen.
Die Herausforderung
Jedes Vorlesen im Gottesdienst wird so zur Verkündigung. Trotzdem sind die Worte und Geschichten der heiligen Schrift oft nicht leicht zu verstehen. Sie können erschrecken: Die vielen gewaltsamen Bilder und Geschichten besonders im Alten Testament fordern Widerspruch. Manches Wort brennt wie Feuer (Jer. 23,29).
Einer der ältesten Dienste für Laien
Der Lektorendienst ist eine der ältesten Aufgaben, die von der Kirche an Laien übertragen werden.
Das römische Messbuch zur Verkündigung des Wortes
Wann immer in der Kirche die heilige Schrift gelesen wird, spricht Gott selbst zu seinem Volk. Daher sind die Lesungen des Wortes Gottes eines der wesentlichen Elemente der Liturgie und sind von allen mit Ehrfurcht aufzunehmen.
Das römische Messbuch zur Verkündigung durch Lektoren
Der Lektor und die Lektorin sind beauftragt, die Lesungen der Heiligen Schrift mit Ausnahme des Evangeliums vorzutragen. Sie können auch die einzelnen Bitten des Fürbittgebetes und den Psalm zwischen den Lesungen vortragen, falls kein Psalmsänger da ist.
Eigenständiger Laiendienst für die Hörer des Wortes
So ist der Lektorendienst ein anerkannter eigenständiger Laiendienst. Selbst bei Anwesenheit mehrerer Priester und Diakone, sollten deshalb die Lesungen von einem Laien vorgetragen werden. Dadurch wird besonders deutlich, dass auch die Priester, vom Diakon bis zum Papst, Hörer des Wortes sind und bleiben.
